Ein Forschungsteam der ETH Zürich(öffnet im neuen Fenster) und weiterer europäischer Institute hat einen knapp 1 mm großen Roboter entwickelt, der Medikamente gezielt an die Stellen im Körper transportiert, an denen sie gebraucht werden.
Drohnen sind längst mehr als technische Spielereien. Sie fliegen in schwer zugängliche Regionen, sammeln Daten mit bisher ungeahnter Präzision und eröffnen Forschenden so völlig neue Einblicke. Schon bald könnten die fliegenden Helfer die wissenschaftliche Arbeit grundlegend verändern. Denn ihr volles Potenzial entfaltet sich aktuell schneller denn je.
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Forscher der Seoul National University haben einen flüssigen Roboter entwickelt, der sich bewegen, verformen, teilen und wieder verschmelzen kann, ähnlich wie der T-1000 aus "Terminator 2".
Fliegende Helfer: Ingenieure haben erstmals ein System entwickelt, mit dem sich Drohnen gänzlich ohne GPS und auch in dunklen Innenräumen zurechtfinden können. Dafür nutzt „MiFly“ Radarsignale im Millimeterwellen-Bereich und eine signalreflektierende Markierung an der Wand. Mit dieser Technologie rückt nun auch der kommerzielle Einsatz von Indoor-Drohnen näher. In Zukunft könnten diese zum Beispiel Waren in großen Lagerhäusern transportieren oder vermisste Personen in Innenräumen aufspüren.
Verbessertes Design: Ein neuer Roboter mit zwei flügelartigen Flossen kann sowohl schwimmen als auch tauchen. Dabei ist er schneller und energieeffizienter als sein Vorgänger. Bei seiner Schwimmtechnik haben sich die Ingenieure von Mantarochen inspirieren lassen, um die Bewegungen im Wasser besser kontrollieren zu können. Roboter wie dieser könnten künftig zur Erforschung der Tiefsee oder der Umwelt genutzt werden. Dafür müssen sie jedoch erst noch lernen, auch abzubiegen und ihren eigenen Antrieb mit sich zu führen.