„New York Times“ rät der Frau wieder zur Unterwerfung
Vergangene Woche erschien in der „New York Times“ ein Artikel, der nichts Geringeres als ein mögliches Rezept für eine glückliche Ehe versprach. Der Text handelte von einer Frau namens Laura Doyle, die nach einer Beziehungskrise zum Glück gefunden und daraufhin den 1999 erschienenen Bestseller „The Surrendered Wife“ (als „Einfach schlau sein, einfach Frau sein“ bei Goldmann erschienen) geschrieben hatte. Darin rät sie Frauen, die unzufrieden mit ihrer Partnerschaft sind, sich ihrem Mann unterzuordnen: „bossy“ Kommentare runterzuschlucken, Kontrolle (auch über die eigenen Finanzen) abzugeben, jederzeit bereit für Sex zu sein. Danach, so das Versprechen, sei der Ehemann ein anderer. Das funktioniere oft auch dann, erklärt Doyle in dem Artikel, wenn die Männer gewalttätig seien oder ein Suchtproblem hätten.
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p3x.de
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Liest sich wie eine sub Fantasie mit einem Hauch von Missbrauch und einem ticken Realitätsverlust.
Jo, nächste Version von 50 shades of grey.
Einfach nicht beachten.
Das ist meiner Meinung nach zu einfach gedacht und kein rein individuelles Problem. Dazu möchte ich mal wieder auf die Theorie der Internalisierten Misogynie (als spezielle Form des Internalisierten Sexismus) verweisen:
Du sagst, sie findet es nicht nur hot, sich zu unterwerfen - was OK wäre, sondern sie hat sich überzeugen lassen entgegen ihrem eigenen Interesse - was auch noch OK ist… Und versucht andere dazu zu missionieren, was nicht mehr OK ist. Dem kann ich so zustimmen.
Handmade Tale Vibes
“Handmaidens tale” und da gehts mehr um das Thema Abtreibung.
Dass so ein Dreck in DE einen Verlag findet…
Wir haben in den letzten Jahren ja gesehen, wie diverse Milliardäre Zeitungen, Soziale Netzwerke und Onlinemedien übernommen haben. Diese Milliardäre haben eine Agenda und diese Agenda wird sich zwangsläufig in die Berichterstattung einschleichen.
Der feuchte Traum eines jeden Incels. Tja dann, viel Erfolg (forever alone meme hier einfügen).
Soso, die NYT springt also auch auf diesen Zug auf und ist wieder einmal die Verräterin die MAGA viell. zu weiteren 4 Jahren verhelfen wird.
PS: Hört sich genau nach meiner Stiefmutter an. Früher relativ selbständig und “alternativ”, dann Beziehung zu meinem narzisstisch-autoritärem Vater, Heirat, viel Streitereien, irgendwann alles runtergeschluckt, frühere Ideale liegengelassen, dann viele Jahre “glücklicher” (mit Magengeschwüren). Neueste Entwicklung: Depressionen und Kompromissunfähigkeit.
Gilead wann?
Ich versteh sowieso nicht, wieso es Frauen gibt, die rechts wählen. Die Gewaltstatistik und der Rechtsruck sind hochgradig korreliert, und Leute wie Trump haben nur allzu deutlich gemacht, dass für sie auch gegenüber Frauen das Recht des Stärkeren gilt.
Frauen wählen aus dem gleichen Grund rechts wie Männer. Wir müssen uns mal von der Idee lösen, dass rechte Ideologien auf Eigennutz basieren und ihnen das Ausweiten oder Bewahren der eigenen Privilegien zugrunde liegt. Soweit denkt da keiner! Menschen mit rechter Gesinnung geht es praktisch nie besser wenn ihre Politik umgesetzt wird. Nutzen tut das nur einigen wenigen an der Spitze.
Der Grund warum sowohl Männer als auch Frauen dennoch rechts wählen ist weil es eine rein emotional aufgeladene Narrative sind, meistens basierend auf Angst und Unsicherheit. Und da ist “die braunen Männer kommen um dich zu vergewaltigen” genau so ein guter Motivator wie “die braunen Männer kommen um dir die Frauen wegzunehmen”. Dass es am Ende der “biodeutsche” Ehemann ist, der dich vergewaltigt kommt dir als rechte Frau gar nicht in den Sinn.
Oder vielleicht traust du Frauen einfach grundsätzlich zu viel zu (benevolenter Sexismus?). Wieso sollten Frauen smarter wählen als Männer? Es ist ja ohnehin schon 60/40, was aber hauptsächlich daran liegt, dass die AfD eben gezielter auf die Unsicherheiten von Männern eingeht, nicht weil Frauen so viel rationaler sind und die Lügen durchschauen. Schau dir dazu nur mal die Geschlechterverteilung unter Impfgegnern, alternativer Medizin oder Sekten an. Und insbesondere ersteres hat sicher auch zur weiblichen AfD-Wählerschaft beigetragen.
Besser überwerfen als unterwerfen. Rechte und Freiheiten abgeben klingt nach einer dummen Idee. Die Echokammer klingelt schon und es ist dennoch richtig.
Gesellschaft und Infrastruktur müssen dafür gebaut sein, dass Frauen auch finanziell unabhängig sind. Und sie gehen können, wenn der Dialog mit dem Partner auf Augenhöhe nicht möglich ist. Bspw. Ehegattensplitting, KV-Mitversicherung beim Partner und Lohn-Ungerechtigkeit sind Teil der Gleichung.
Mütterrente, das Wort an sich schon. Der Vater erzieht nicht? Die Mutter sitzt zu Hause und kümmert sich um kind und Haushalt? Das ist auf so viele Arten falsch. Nicht zuletzt, weil die Bevölkerungspyramide es nicht hergibt, dass 50% der arbeitsfähigen Bevölkerung zu Hause sitzt - Da ist Merz etwas schizophren, wenn er nach “mehr Arbeit?” (work work) ruft. Und sich die Mutter in finanzieller Abhängigkeit befindet.
Auch wenn es nicht zur Trennung kommt: dieses Mindset, dass man in der Partnerschaft mehr zu sagen hat, weil man Mann oder Brötchenverdiener ist… kopfschüttel
E: Die Mann-stalt inkl. Faktencheck
naja also das kommt jetzt wenig überraschend. realistisch betrachtet wurde der feminismus doch sowieso nur vorangetrieben damit den oberen klassen mehr arbeitskräfte zur verfügung stehen. die werden jetzt in absehbarer zukunft nicht mehr gebraucht werden (durch zunehmende automatisierung), also kann man den feminismus jetzt auch wieder abschaffen.
Das war meines Wissens nach eher der Plan im Ostblock. Hast du Belege dafür, dass dahinter im Westen eine gezielte Kampagne der Industriellen steckt?
ne, hab ich nicht, aber wem gehören denn sämtliche kommmunikationskanäle über die der feminismus vorangetrieben wurde? siehe instagram empfehlungsalgorithmus, und vor dem smartphone sogenannte “women’s magazines”.
Sorry, aber das ist mehr als nur zu dünn.
hmm, ja, kann ich verstehen.